06 / 18

Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Wer hat Angst davor?

Manchmal hat man das Gefühl, dass alles längst entschieden ist, das Klima, die nächste Krise, die ganz bestimmt noch kommt.

Und doch liegt vieles davon einfach über uns: die Sonne und der Wind, die niemandem gehören und die uns nie eine Rechnung schicken.

Neuer Strom aus der Sonne war 2024 im Schnitt günstiger als neuer Strom aus Kohle, Öl oder Gas, das ist keine ferne Hoffnung, sondern eine Zahl, die längst auf dem Tisch liegt.

Strom aus Kohle, Öl und Gas wirkt nur günstig. In Wahrheit zahlen wir alle gemeinsam für den Schaden, den er anrichtet, oft an Stellen, an denen wir es gar nicht gleich merken.

Dass es trotzdem so langsam vorangeht, ist kein Naturgesetz und kein Schicksal, es ist eine Entscheidung, und Entscheidungen kann man auch wieder anders treffen.

Dass es so langsam geht, nützt vor allem denen, denen die alten, längst abbezahlten Kraftwerke gehören: Für sie ist jedes weitere Jahr reiner Gewinn. Nicht die Technik bremst, sondern die Frage, wem die Anlagen gehören.

Stell dir einmal vor, Nachbarn würden ihren Strom gemeinsam erzeugen und einfach miteinander teilen, ohne dass jemand dazwischensteht und daran verdient.

Das ist kein frommer Wunsch, es ist der ruhige, alte Gedanke, dass Menschen füreinander sorgen können: freiwillig, auf Augenhöhe, ohne dass einer über die anderen bestimmt.

Es ist nicht zu spät, und du musst das alles nicht alleine denken, komm einfach dazu.