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Acht Stunden am Tag gehören jemand anderem. Und das nennen wir Freiheit.
Die schönsten Stunden des Tages, die, in denen du wach und frisch bist, verbringst du meistens woanders, für jemand anderen.
So muss das nicht sein. Die acht Stunden Arbeit waren einmal eine Forderung von unten, ein Ziel, das Menschen sich erkämpft haben, und keine feste Grenze, die schon immer da war.
Ein guter Teil von dem, was du jeden Tag schaffst, fließt oft an Menschen, die den Betrieb nie betreten haben. Das ist nichts Geheimes, so wurde es eben eingerichtet.
Wer den Betrieb besitzt, bestimmt mit, nicht weil er die Arbeit kennt, sondern weil ihm die Sache gehört. Daran hängt, wem deine Stunden am Ende nützen.
Und so bleibt am Abend oft zu wenig übrig: für dich, für die Menschen, die du liebst, für das, was dir wirklich wichtig ist.
Dabei gibt es schon heute Betriebe, in denen die mitentscheiden, die wirklich arbeiten. Keine ferne Traumwelt, das geht jetzt und hier.
Kein Mensch ist von Natur aus dazu bestimmt, über andere zu bestimmen. Das ist keine große Behauptung, es ist der einfachste aller Gedanken.
Stell dir vor, wir würden das Leben gemeinsam gestalten, als Gleiche, auf Augenhöhe, freiwillig, ohne dass jemand über die Zeit der anderen verfügt.
Deine Zeit gehört dir, und vielleicht ist das der einfachste und zugleich schönste Gedanke, den es gibt.